Eine Pseudarthrose entsteht, wenn ein Knochenbruch nach mehr als sechs Monaten nicht heilt. Die Pseudarthrose Behandlung mit (ESWT) und (EMTT) bietet eine moderne, wissenschaftlich belegte Möglichkeit, die biologische Knochenheilung gezielt zu reaktivieren – selbst dann, wenn die Heilung trotz Operation ausbleibt. In meiner Praxis kommen diese regenerativen Verfahren erfolgreich zum Einsatz, um Durchblutung, zelluläre Aktivität und Knochenneubildung zu fördern und therapieresistente Pseudarthrosen wieder in Gang zu setzen.



Was ist eine Pseudarthrose? Ursachen & Grundlagen der verzögerten Knochenheilung
Eine Pseudarthrose ist eine Fraktur, die nicht mehr heilt, obwohl genügend Zeit vergangen ist. Normalerweise konsolidiert ein Knochenbruch innerhalb von 6–8 Wochen. Wenn nach mehr als 6 Monaten keine stabile knöcherne Durchbauung erkennbar ist, spricht man von einer Pseudarthrose.
Warum heilen manche Knochen nicht?
Die häufigsten Ursachen:
- unzureichende Durchblutung
- Instabilität der Fraktur
- große Defektzonen
- zu geringe biologische Aktivität
- Nikotin
- Diabetes, Osteoporose
- Infektionen
- frühere Operationen
Symptome einer Pseudarthrose – typische Beschwerden und Warnsignale
- persistierende Schmerzen
- Belastungsschmerz
- Bewegungseinschränkung
- Kraftverlust
- Schwellung oder Druckschmerz
- fehlende Belastbarkeit
Gerade die letzten beiden Punkte sind entscheidend – und genau hier setzen ESWT und EMTT an.
Arten der Pseudarthrose: hypertroph, atroph, infektbedingt
Es gibt 3 Arten der Pseudoarthrose.
- Hypertrophe Pseudarthrose – viel Kallus, aber instabil
- Atrophe Pseudarthrose – kaum biologische Aktivität
- Infektbedingte Pseudarthrose – bakterielle Ursache
Was bedeutet verzögerte Knochenheilung?
Von einer verzögerten Knochenheilung spricht man, wenn der Knochen langsamer als erwartet heilt, aber die biologische Aktivität noch vorhanden ist. Es handelt sich um eine Vorstufe der Pseudarthrose.
Typische Hinweise:
- Schmerzen nehmen nicht wie erwartet ab
- Frakturspalt bleibt sichtbar
- Heilung stagniert über Wochen
- CT zeigt nur geringe Kallusbildung
Die verzögerte Knochenheilung ist ein kritisches Zeitfenster, in dem eine gezielte biologische Aktivierung — z. B. durch ESWT und EMTT — die Heilung wieder in Gang setzen kann. Wird in dieser Phase nicht reagiert, kann sich daraus eine chronische Pseudarthrose entwickeln.
Diagnostik bei Pseudarthrose – CT, MRT und sonographische Beurteilung
Die Diagnose erfolgt mittels:
- Röntgen
- CT (Goldstandard zur Beurteilung der Konsolidierung)
- MRT (Beurteilung der Vitalität, Ödeme, Weichteile)
In meiner Praxis erfolgt eine hochauflösende sonographische Darstellung des Frakturspaltes, um gezielt die Fraktur mit der Stoßwelle zu behandeln.
Wissenschaftliche Evidenz: Warum die Pseudarthrose Behandlung mit ESWT und EMTT wirkt
Mehrere aktuelle Studien zeigen, dass Stressfrakturen und verzögerte Frakturheilungen ohne biologische Aktivierung häufig in eine Pseudarthrose übergehen. Moderne regenerative Verfahren wie die fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT) und die Elektromagnetische Transduktions‑Therapie (EMTT) können diesen Prozess gezielt beeinflussen.
1. Fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT)
Studienlage:
Saunier & Chapurlat (2017) beschreiben, dass Stressfrakturen bei fehlender biologischer Aktivität in Non‑Unions übergehen können – ein zentraler Mechanismus der Pseudarthrose.
Diese Übersichtsarbeit zeigt, dass ESWT:
- die Osteoblastenaktivität steigert,
- die Durchblutung verbessert,
- die Knochenneubildung stimuliert,
- und die Heilungszeit verkürzt.
Die Autoren betonen, dass ESWT nicht nur Stressfrakturen heilt, sondern auch deren Progression zur Pseudarthrose verhindert.
Pseudarthrose‑Bezug: Die biologischen Mechanismen der ESWT (VEGF‑Anstieg, BMP‑Stimulation, verbesserte Mikrozirkulation) sind exakt die Mechanismen, die bei Pseudarthrosen fehlen. Die Studie liefert damit eine direkte wissenschaftliche Grundlage für die konservative Pseudarthrose‑Therapie.
Die Ergebnisse von Wang et al. (2018) zeigen, dass die fokussierte Stoßwellentherapie bei Pseudarthrosen eine hohe Erfolgsrate von 73–85 % erreicht. Die Therapie aktiviert die Knochenheilung über mechanotransduktive Prozesse, steigert die Durchblutung, fördert die Osteoblastenaktivität und stimuliert Wachstumsfaktoren wie VEGF und BMP‑2.
Damit liefert die Studie eine starke wissenschaftliche Grundlage für die konservative Behandlung von Pseudarthrosen, insbesondere in Kombination mit EMTT.
Notarnicola et al. (2010) konnten zeigen, dass die fokussierte Stoßwellentherapie bei atrophen Pseudarthrosen zu einer deutlichen Verbesserung der Knochenheilung führt. Besonders bemerkenswert ist, dass die Therapie selbst bei biologisch „stummen“ Pseudarthrosen eine reaktivierende Wirkung zeigt.
Dies bestätigt, dass ESWT eine wirksame Option ist, bevor operative Maßnahmen wie Spongiosaplastik oder Plattenwechsel erwogen werden.
Schaden et al. (2015) konnten nachweisen, dass ESWT zentrale biologische Heilungsmechanismen aktiviert, die bei Pseudarthrosen typischerweise abgeschaltet sind. Durch die Steigerung von VEGF, BMP‑2, der Osteoblastenaktivität und der Mikrozirkulation wird die Knochenheilung reaktiviert – selbst bei chronischen oder biologisch inaktiven Pseudarthrosen.
2. Elektromagnetische Transduktions‑Therapie (EMTT)
Wissenschaftliche Kernaussage
Gerdesmeyer et al. (2022) zeigen, dass EMTT menschliche Knochenmark‑Stammzellen aktiviert, ihre Proliferation steigert und die osteogene Differenzierung fördert. Die Therapie wirkt tief auf zellulärer Ebene regenerativ und unterstützt die Knochenheilung — eine wichtige Grundlage für den Einsatz bei Pseudarthrosen und Knochenheilungsstörungen.
Wesentliche Ergebnisse der Studie
1. Erhöhte Zellproliferation
EMTT führt zu einer signifikanten Steigerung der Zellteilungsrate. → Mehr aktive Stammzellen = mehr potenzielle Osteoblasten.
2. Förderung der osteogenen Differenzierung
Die behandelten Stammzellen zeigen eine verstärkte Entwicklung in Richtung Knochenzellen. → EMTT unterstützt aktiv die Knochenneubildung.
3. Verbesserte extrazelluläre Matrixproduktion
Die Matrixproduktion (Kollagen, Strukturproteine) steigt deutlich. → Grundlage für stabile Knochenheilung.
4. Aktivierung zellulärer Signalwege
Die Studie zeigt eine Modulation von:
- Ionenkanälen
- ATP‑Produktion
- zellulären Regenerationsmechanismen
→ EMTT wirkt tief auf biozellularer Ebene, ohne thermische Effekte.
5. Keine zellschädigenden Effekte
Wichtig für die klinische Anwendung: → EMTT ist biokompatibel, sicher und nicht zytotoxisch.
Relevanz für Orthopädie & Pseudarthrose
Die Studie liefert die experimentelle Grundlage, warum EMTT in der Praxis so gut funktioniert:
- Aktivierung von Stammzellen
- Förderung der Knochenregeneration
- Unterstützung der Kallusbildung
- Verstärkung der osteogenen Heilungsprozesse
Damit erklärt die Arbeit wissenschaftlich, warum die Kombination ESWT + EMTT bei Pseudarthrosen, Knochenmarködemen und verzögerter Frakturheilung überlegene Ergebnisse liefert.
Warum die Kombination aus ESWT und EMTT überlegen ist
Die biologische Heilung von Knochengewebe beruht auf drei zentralen Mechanismen: zelluläre Aktivierung, mechanotransduktive Stimulation und Optimierung der Mikrozirkulation. Bei Pseudarthrosen und verzögerter Frakturheilung sind genau diese Prozesse gestört oder vollständig abgeschaltet. Moderne regenerative Therapien wie die fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT) und die Elektromagnetische Transduktions‑Therapie (EMTT) setzen an diesen Defiziten an – jedoch über unterschiedliche, sich ergänzende Wirkmechanismen.
ESWT erzeugt hochenergetische mechanische Impulse, die eine direkte Aktivierung von Osteoblasten, eine Steigerung von VEGF und BMP‑2 sowie eine Verbesserung der lokalen Durchblutung auslösen. Diese Effekte sind wissenschaftlich gut belegt und bilden die Grundlage für die erfolgreiche konservative Behandlung von Pseudarthrosen.
EMTT wirkt dagegen über hochfrequente elektromagnetische Felder, die tief in das Gewebe eindringen und dort zelluläre Signalwege, Ionenkanäle, ATP‑Produktion und zelluläre Regeneration stimulieren. EMTT verstärkt damit genau jene Prozesse, die ESWT anstößt – jedoch kontinuierlich, flächig und ohne mechanische Belastung.
Die Kombination beider Verfahren führt zu einem synergistischen Effekt:
- ESWT setzt den biologischen Heilungsimpuls,
- EMTT verstärkt und stabilisiert die nachfolgenden zellulären Prozesse,
- beide Therapien zusammen erzeugen eine höhere osteogene Aktivität,
- und verbessern die Mikrozirkulation sowie die Gewebeoxygenierung stärker als jede Therapie für sich allein.
Klinische Beobachtungen und Fallberichte zeigen, dass die Kombination aus ESWT und EMTT insbesondere bei atrophen Pseudarthrosen, therapieresistenten Non‑Unions und chronischen Stressfrakturen zu höheren Heilungsraten, schnelleren radiologischen Veränderungen und einer deutlicheren Schmerzreduktion führt als die ESWT‑Monotherapie.
Damit stellt die Kombination aus ESWT und EMTT einen modernen, wissenschaftlich begründeten Ansatz dar, um die biologische Knochenheilung gezielt zu reaktivieren und operative Eingriffe in vielen Fällen zu vermeiden.
Knobloch (2021) zeigt, dass die Kombination aus ESWT + EMTT bei Pseudarthrosen eine deutlich höhere Heilungsrate erzielt als ESWT allein. Die synergistische Aktivierung von Knochenstoffwechsel, Mikrozirkulation und Zellregeneration führt zu einer schnelleren und stabileren Konsolidation.
Regeneratives Behandlungskonzept: Pseudarthrose konservativ behandeln statt operieren
In meiner Praxis habe ich mich auf konservative und regenerative Therapieoptionen spezialisiert. Gerade bei der Pseudarthrose gibt es – wissenschaftlich gut belegt – sehr effektive nicht‑operative Behandlungsmöglichkeiten, die eine echte Alternative zu aufwendigen chirurgischen Eingriffen darstellen.
Ein zentraler Bestandteil meines Behandlungskonzepts ist die Kombination aus fokussierter Stoßwellentherapie (ESWT) und der Elektromagnetischen Transduktions‑Therapie (EMTT). Beide Verfahren aktivieren die biologische Knochenheilung, verbessern die Durchblutung und stimulieren die zelluläre Regeneration. Die Kombination beider Methoden zeigt in Studien besonders gute Ergebnisse bei therapieresistenten oder verzögert heilenden Frakturen.
Dieses multimodale Konzept eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die:
- nach einer Operation keine ausreichende Heilung erreichen,
- eine erneute Operation vermeiden möchten,
- eine gezielte biologische Reaktivierung der Knochenheilung wünschen.
Meine Empfehlung ist, bei pseudarthrose‑gefährdeten Frakturen und bestehenden Risikofaktoren frühzeitig mit einer knochenaktivierenden Therapie zu beginnen. Durch den rechtzeitigen Einsatz von ESWT und EMTT lässt sich das Risiko einer Pseudarthrose oder verzögerten Knochenheilung deutlich reduzieren – gleichzeitig kann die Frakturheilung beschleunigt und die Stabilität des Knochens nachhaltig verbessert werden.
Fälle aus meiner Praxis
Ein Sturz, eine Operation – und trotzdem blieb die Pseudarthrose des Kahnbeins bestehen. Monate voller Schmerzen, Unsicherheit und drohender Re‑Operation. Doch durch die gezielte Kombination aus fokussierter Stoßwellentherapie (ESWT) und elektromagnetischer Transduktions‑Therapie (EMTT) gelang es, die Knochenheilung biologisch zu reaktivieren. Der aktuelle CT‑Befund zeigt eine beeindruckende Konsolidation von rund 80 % – und der Patient ist heute vollständig schmerzfrei. Dieser Fall aus Januar 2026 zeigt, wie moderne regenerative Orthopädie selbst hartnäckige Pseudarthrosen erfolgreich behandeln kann.
Zögern Sie nicht mit einer Terminvereinbarung bei mir.
Wie Sie zu meiner Praxis finden
Meine Privatpraxis befindet sich im Erdgeschoss der Schlierbacher Strasse 7 im Zentrum von Kirchheim. Meine Praxis ist sehr schnell von der A8 aus über die Autobahnausfahrt unter Teck-Ost erreichbar. Sie fahren auf der Bundesstraße 297 Richtung Schlierbach/ Göppingen. Die zweite Abfahrt fahren Sie Kirchheim/Jesingen herunter . Dann geht es in Richtung Innenstadt Kirchheim weiter.
Kostenpflichtige Parkmöglichkeit gibt es in der Tiefgarage Schweinemarkt–2min Fußweg

Des Weiteren gibt es an der katholischen Kirche Parkplätze.
Dieser kostenpflichtige Parkplatz ist ebenfalls 2 min von meiner Praxis entfernt.

Kostenlose Parkplätze gibt es am Ziegelwasen in 380 m Entfernung zu meiner Praxis. Zu meinen Konzepten ideal, da die Gehstrecke zu meiner Behandlung die perfekte Regenerationsmöglichkeit bietet.

Der Bahnhof Kirchheim ist 1,2 km entfernt
Wendlingen liegt zwischen Stuttgart und Ulm und ist über die S-Bahn (S1) direkt mit der Landeshauptstadt Stuttgart verbunden. Hierdurch bin ich auch für Patient/innen aus den umliegenden Städten über die S-Bahn (S1) und die Regionalbahn von Stuttgart aus erreichbar. Die Bahn bringt sie auch von Reutlingen, Tübingen, Waiblingen, Metzingen und Böblingen zu mir.
Fußläufig bin ich 15 Minuten vom Bahnhof Kirchheim entfernt.
Dank der direkten Anbindung an die Autobahn A8 ist Wendlingen außerdem mit dem Auto leicht zu erreichen.
Hierdurch finden Sie sehr schnell auch von Ostfildern, Denkendorf, Bernhausen, Filderstadt, Nürtingen, Kirchheim, Weilheim Teck, Göppingen, Reichenbach, Ebersbach an der Fils, Deizisau, Altbach sowie Esslingen etc. zu mir.
Vom Flughafen Stuttgart trennen Sie gerade einmal 18 Minuten von meiner Praxis. Der sogenannte Relexbus verkehrt regelmäßig zwischen Kirchheim und dem Flughafen. Sie können mich mit öffentlichen Verkehrmitteln in 57 min erreichen . Auf diese Weise sind Sie auch schnell überregional aus den umliegenden Großstädten Frankfurt, München, Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Bremen, Dresden, etc. bei mir.
Aus rechtlichen Gründen bin ich verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass bei oben genannten Erkrankungen kein Anspruch auf Korrektheit und vor allem Vollständigkeit besteht. Die Erklärung ersetzt keinen Arztkontakt. Sie soll Ihnen einen Überblick über die möglichen Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten verschaffen.
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände gegeben werden kann.
