Arthrosonographie

Die Arthrosonographie ist die Untersuchung der Gelenke, Sehnen und Muskeln mittels Ultraschall.

Ich besitze ein hochmodernes HD- Ultraschallgerät der neuesten Gerätegeneration. Hiermit  können die Gelenke, die Gelenkinnenhaut,die Sehnen, die Sehnenscheiden, die Muskulatur, die Menisken, die Kreuzbänder, Blutergüsse und die Durchblutung der entzündeten Gelenkinnenhaut (Synovialis) gut dargestellt werden. Es kann auch eine  beginnende Zerstörung der Gelenke (Arthrose) nachgewiesen werden. Es kann sogar eine Frakturdiagnostik strahlungsarm gemacht werden. Natürlich ersetzt es bei Auffälligkeiten keine Röntgendiagnostik.

Diese Untersuchungstechnik ist insbesondere zur Frühdiagnose und Verlaufskontrolle sehr wertvoll und für den Patienten strahlungsarm, risikolos und schmerzfrei.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Muskelverletzungen
  • Schulterbeschwerden
  • Kniebeschwerden
  • Enthesiopathien – Gruppe von krankhaften Störungen meist gelenknaher Sehnenansatzpunkte
  • Gicht, chronische
  • Paratendinitis – Entzündung des Sehnengleitgewebes
  • Rheumatoide Arthritis
  • Spondyloarthritiden – Gruppe von Erkrankungen, die sich gegenüber der chronischen Polyarthritis (CP) durch das Fehlen von Rheumafaktoren und Rheumaknoten abgrenzen
  • Synovitis (Gelenkinnenhautentzündung)
  • Tendinitis (Sehnenentzündung)
  • Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)
  • Tendinose – degenerative Veränderungen der Sehnen
  • Unklare Gelenkschwellungen

Des Weiteren wird die Arthrosonographie als Hilfe bei der Punktion von Gelenken eingesetzt.

Ebenfalls ist es möglich Engpasssyndrome wie z.B. bei einem Karpaltunnelsyndrom zu diagnostizieren. Eine anschließende Nervenmessung mittels EMG beim Neurologen ist obligatorisch.

Es zeigt sich ein Kalibersprung mit Einengung des N. medianus im Retinakulum flexorum Bereich. Bei 1 ist die Distanz noch 0,27 cm und bei 2 0,15cm. Eine Nervenmessung mittels EMG beim Neurologen ist nun erforderlich.

Das Verfahren

Die Arthrosonographie zählt zu den nicht invasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden, diagnostischen Verfahren. Dabei werden Linearschallköpfe mit Frequenzen zwischen 5 und 20 MHz verwendet. Schallfrequenzen von 18 MHz erlauben ein Auflösungsvermögen von weniger als 0,15 mm.

Bei der Sonographie können sowohl die Weichteile (z. B. Tenovaginitis, Bursitis/Schleimbeutelentzündung) als auch oberflächliche Bereiche der Knochen eines Gelenkes (z. B. Erosionen) dargestellt werden. Veränderungen von Sehnen, Muskeln, Nerven und Blutgefäßen können ebenfalls sehr gut bildlich gezeigt werden.

Ich habe mein Zertifikat nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) in Enzensberg erfolgreich abgelegt.

Ich nutze mein Ultraschallgerät zur sonographisch gesteuerten Infiltration z.B eines Gelenke , einer Sehne, etc….

Außerdem führe ich eine sonographisch gesteuerte Stoßwellentherapie damit durch.

Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und wird im Sitzen/ Liegen durchgeführt. Eine Vorbereitung des Patienten ist nicht nötig.

Die Untersuchung wird nach GOÄ oder als Selbstzahlerleistung abgerechnet.

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