Fersensporn (Plantarfasziitis)

Haben Sie Schmerzen in Ihren Füßen? Wird jeder Schritt im täglichem Leben zur Qual? Können Sie Ihre Sportart nicht mehr schmerzfrei durchführen? Gerne werde ich der Ursache auf den Grund gehen. Sie können jederzeit über das Kontaktformular eine Terminanfrage starten.
Orthopäden
in und um Wendlingen am Neckar auf jameda

Ganzheitliche Orthopädie
in Wendlingen
Privatpraxis Dr. med. Severin Welter für Orthopädie, Osteopathie, Stoßwellentherapie und Akupunktur!


Bei einem Fersensporn bzw. einer Plantarfasziitis klagt der/die Patient/in im Anfangsstadium über einen morgendlichen Anlaufschmerz. Je länger die Beschwerden bestehen, um so mehr nehmen sie im Tagesverlauf zu.

Was ist die Ursache für die Entstehung der Fersenschmerzen bei Plantarfasziitis bzw. Fersensporn?

Das Tragen von Stöckelschuhen kann der Auslöser und die Ursache von Beschwerden im Fußbereich sein. Hierbei wird nur der Vorfuß belastet. Es bildet sich langfristig ein Spreizfuß. Es kommt zu einer Verkürzung der dorsalen Muskelkette. Wadenverküzung! Gerne werde ich Sie weiter aufklären und vor allem präventiv beraten. Sie können jederzeit einen Termin über das Kontaktformular erfragen.

Die Ursache für die Fersenschmerzen ist meistens eine Überlastung der Plantarfaszie. Diese ist eine kräftige Sehnenplatte, die die Fußsohle aufspannt. Sie bildet im Wesentlichen das Fußgewölbe, indem sie sich von der Ferse bis zu den Zehen aufspannt.

Meistens entstehen die Beschwerden aufgrund einer Verkettung verschiedener Faktoren mit konsekutiver Überlastung des Fußes:

  • Beckenverwringung aufgrund einer ISG-Blockierung mit folglicher variabler Beinlängendifferenz
  • Schonphase eines Beines aufgrund einer Verletzung, Operation (z.B. Hüft-Prothese, Knie-Prothese), Muskelfaserrisses, etc.
  • Fußdeformitäten wie z.B.: Knick-Senk-Spreizfuß, etc.
  • Überlastung durch einen Schuhwechsel z.B. Barfußschuh, etc.
  • Übergewicht
  • Schwangerschaft

Die Überlastung führt zu Mikroverletzungen der Faszie.

Auf eine vermehrte Belastung reagieren die Sehnenzellen (Tenozyten) mit einer Bildung von Proteinen (Proteoglykane). Diese kommen eigentlich im Knorpel vor. Proteoglykane speichern deutlich mehr Wasser ein. Folglich ist eine Querschnittsvergrößerung der Sehne zu beobachten. Dies lässt sich sonographisch darstellen. In dieser Phase reagieren die Tenozyten extrem sensibel auf Belastung. Eine Erhöhung der Trainingsintensität führt zu einer Schmerzzunahme. Je mehr Proteoglykane sich in der Sehne befinden, desto mehr Narbengewebe ist in der Sehne vorhanden. Die Folge ist, dass mehr und mehr Mikrogefäße (Neovaskularisierung) einsprießen. Leider sprießen hier auch Nerven mit ein, weshalb der Schmerz zunimmt. Letztendlich kann ein Fersensporn als Folge dieser vernarbenden Reparaturprozesse entstehen.

Des Weiteren zeigen sich zusätzlich aktive Triggerpunkte mit einer verkürzten Wadenmuskulatur. Diese Mehrbelastung wirkt sich offensichtlich ungünstig auf die Plantarfaszie aus.

Was kommt differentialdiagnostisch in Betracht?

  • posttraumatische Ödeme
  • Ermüdungsbrüche des Fersenbeines
  • degenerative Ausdünnung des Fettpolsters bei älteren Menschen
  • S1-Wurzelreizung bei Bandscheibenvorfall
  • Aktive Triggerpunkte mit „referred pain“ Schmerzaustrahlung
  • Nervenkompression oder Irritation des Tibialisnervs im Bereich des medialen Fersenbereiches

Wie erfolgt die Diagnose?

Oft reicht schon die Anamnese, Inspektion und klinische Untersuchung aus.

Hier zeigt sich ein typischer Druckschmerz im Bereich der Plantarfaszie.

Mit einem Ultraschall kann strahlungsarm ein Fersensporn nachgewiesen werden. Ebenfalls kann eine Faszienverdickung bei Plantarfasziitis beobachtet werden.

Natürlich kann auch mittels Röntgenbild der Sporn nachgewiesen werden.

Hier sehen sie das Fersenbein mit einem Sporn: Dem Fersensporn.

Dieser ist aber auch bei jedem 10. gesunden Menschen vorhanden, weshalb er alleine keinen eindeutigen Krankheitswert hat.

Bei etwa der Hälfte der Patient/innen wird bei Fersenschmerzen kein Fersensporn nachgewiesen.

Mittels Kernspintomographie kann ein Knochenmarksödem nachgewiesen werden.

Wie sieht die Therapie der Plantarfasziitis bzw. Fersensporn aus?

Tägliches Eigenübungsprogramm mittels Faszienrolle sind ein Hauptbestandteil meines Therapiekonzeptes.

Bei der Behandlung wende ich eine Kombinationstherapie von Osteopathie/Stoßwellentherapie , Akupunktur und Myoreflextapes an.

Bei der Osteopathie ist das Hauptaugenmerk funktionelle Dysbalancen der LWS, Becken, Beseitigung aktiver Triggerpunkte.

Die Stoßwellentherapie hat sich mit den Eigenübungen als die effektivste Kombination herausgestellt.

Begleitend ist natürlich eine gute Einlagenversorgung erforderlich, um den Heilungsprozess (ähnlich wie ein Gips am Unterarm) nicht zu stören.

Tapes haben sich ebenso als vorteilhaft erwiesen.

Zögern Sie nicht mit einer Terminvereinbarung bei mir!

Aus rechtlichen Gründen bin ich verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass bei oben genannten Erkrankungen kein Anspruch auf Korrektheit und vor allem Vollständigkeit besteht. Die Erklärung ersetzt keinen Arztkontakt. Sie soll Ihnen einen Überblick über die möglichen Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten verschaffen.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein
Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände gegeben werden kann. Für den Bereich der Wirbelsäule,
z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.) Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht, die Wirkungsweise der osteopathischen Medizin, Akupunktur und Stoßwellentherapie für das Plantarfasziitis und Fersensporn evident belegen.


Lagebeschreibung

Meine Privatpraxis in Wendlingen liegt zwischen der Autobahn A8 und der Schnellstraße B10. Hierdurch bin ich sehr schnell von Ostfildern, Denkendorf, Bernhausen, Filderstadt, Nürtingen, Kirchheim, Weilheim Teck, Göppingen, Reichenbach, Ebersbach an der Fils, Deizisau, Altbach, Esslingen und etc. erreichbar. Die Privatpraxis liegt im Wohngebiet von Wendlingen, in dem genügend kostenlose Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden sind.

Fußläufig bin ich 5 min vom Bahnhof Wendlingen entfernt. Hierdurch bin ich auch für die Patienten aus den umliegenden Städten über die S1 und Regionalbahn erreichbar. Somit kommen Sie über die Bahn auch von Stuttgart, Reutlingen, Tübingen, Waiblingen zu mir.

Übergangsweise praktiziere ich in den Räumlichkeiten der gynäkologischen Praxis von Dr. med. Angelika Welter. Meine Behandlungstermine kollidieren nicht mit den gynäkologischen Sprechzeiten, so dass auch männliche Patienten herzlich willkommen sind.

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