

Einleitung
Am 3. April 2025 stellte sich eine Patientin mit fortgeschrittener, medial betonter Gonarthrose in unserer Praxis vor. Die Indikation zur Knieprothese war bereits gestellt. Zusätzlich zeigte sich ein begleitendes Knochenmarködem im femoralen und tibialen Bereich. Die Beschwerden führten zu starken Schmerzen bei Belastung (VAS 9) und deutlicher Einschränkung der Lebensqualität.
Ganzheitliches Arthrosekonzept
Zur gezielten Linderung der Beschwerden und zur Verzögerung einer operativen Maßnahme wurde mein regeneratives Arthrosekonzept angewendet. Dieses kombiniert:
- Stoßwellentherapie (ESWT) zur Schmerzreduktion und Geweberegeneration
- Extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) zur Zellaktivierung und Entzündungshemmung
- Funktionelle Triggertherapie mit PRP und Hyaluronsäure (HA) zur biologischen Gelenkunterstützung
Verlauf der Behandlung
- 03.04.2025: Erste ESWT und EMTT-Sitzung, VAS 9 bei Belastung
- 07.04.2025: Zweite EMTT-Sitzung
- 09.04.2025: Zweite ESWT, dritte EMTT, erste PRP-HA-Injektion; minimale Besserung, VAS 2 in Ruhe
- 28.04.2025: Vierte EMTT-Sitzung
- 05.05.2025: Ca. 30 % Besserung, VAS 5–6 bei Belastung, dritte ESWT, fünfte EMTT, VAS 5 in Ruhe
- 15.05.2025: Zweite PRP-HA-Injektion, zweite ESWT, sechste EMTT; 70–80 % Besserung, VAS 3
- 14.08.2025: Fünfte ESWT und siebte EMTT; VAS 1–2
Fazit
Die Patientin zeigte unter der innovativen regenerativen Kombinationstherapie eine deutliche und nachhaltige Besserung. Die Schmerzen reduzierten sich signifikant, die Lebensqualität verbesserte sich spürbar. Die Therapie wird fortgeführt, um die Fortschritte zu stabilisieren und eine Operation möglichst zu vermeiden.
