Triggerpunkte und Myofaszialsyndrom

Was ist ein Triggerpunkt?

Triggerpunkte sind kleinste Muskelverknotungen und Verkrampfungen in den Muskelzellen, die bei Aktivierung starke Schmerzen verursachen können.

Bemerkenswert ist, dass diese Triggerpunkte in Körperareale ausstrahlen können. Diese Ausstrahlung nennt man „referred pain Schmerz“.

Die Triggerpunktbehandlung und Faszientherapie sind absolute Schwerpunkte in meiner Praxis.

Orthopäden
in und um Wendlingen am Neckar auf jameda

Bei der Behandlung wende ich eine Kombinationstherapie von Osteopathie/ Stoßwellentherapie, Akupunktur und Myoreflextapes an.

Des Weiteren erfolgen auch weitere Therapien wie:

  • TENS
  • Faszientherapie mit speziellen Aufsätzen für die radiale Stoßwelle und/ oder speziellen Faszieninstrumenten
  • Beibringen von präventiven Maßnahmen, wie gezielte Haltungsübungen, Faszientraining, Dehnübungen , etc.
  • Optimale Nahrungsergänzungsmittel und Ernährungsberatung

Die amerikanische Ärztin Dr. Janet Travell (1901-1997) mit Dr. David G. Simons (1922-2010) erforschten zusammen die Triggerpunkte und das myofasziale Schmerzsyndrom. Sie konnten eine verminderte Sauerstoff- und Nährstoffkonzentration im Triggerpunkt nachweisen. Aufgrund dieser Störung kommt es zu einer Dauerkontraktion in den Muskelzellen. Diese verschwindet nur selten ohne Behandlung.

In einer neueren Veröffentlichung im Juli 2005 von dem amerikanischen Forscher Jay Shah konnte in einem Triggerareal eine Entzündungsreaktion nachgewiesen werden.
Dabei wurde eine erhöhte Konzentrationen von verschiedenen Neuropeptiden in den Triggerpunkten nachgewiesen.

  • Substanz P (SP)
  • Tumor Nekrose Faktor α(TNF-α)
  • Interleukin-1β(IL-1 β)
  • Interleukin-6 (IL-6)
  • Interleukin-8 (IL-8)
  • Calcitonin Gene Related Peptide (CGRP)
  • Bradykinin (BK)
  • Serotonin (SE)
  • Norepinephrin (NE)

Des Weiteren wurde eine Übersäuerung festgestellt, da der pH-Wert erniedrigt ist. Ebenfalls wurde ein geringerer Sauerstoffanteil festgestellt.

Dies lässt sich folgendermaßen erklären:

Aufgrund der Dauerkontraktionen der Muskelfasern werden die kleinsten Blutgefäße (sog. Kapillaren) zusammengedrückt. Dies führt zu einer schlechten Sauerstoffversorgung des Muskels. Die Energiegewinnung wird auf anaeroben Energiebetrieb in der Zelle umgestellt. Hierbei wird aus dem Glykogenspeicher Glucogen zu Milchsäure abgebaut. Deshalb kommt es zu einer Übersäuerung in diesem Milieu. Man spricht auch von der “ Energy Crissis Therory“.

Diese überempfindlichen Triggerpunkte können das sogenannte“myofasziale Schmerzsyndrom“ verursachen.

Neben den Muskel-Triggerpunkten spielen nun auch die faszialen Verklebungen bei der Schmerzentstehung eine enorme Rolle.

Prof C. Stecco, Dr. Schleip oder Prof. Mense konnten in ihren Arbeiten nachweisen, dass aufgrund einer Zunahme der Fasziendicke und auch der Faserdichte der Rückenschmerz verursacht werden kann. Des Weiteren konnten sie eigene Schmerzfasern in der großen Rückenfaszie nachweisen.

Dr. Schleip bezeichnet die Faszie sogar als sechstes Sinnesorgan.

Die Faszie hat aufgrund der Zunahme an Publikationen in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend an Interesse gewonnen.

Bereits A.T. Still, der Begründer der Osteopathie, hat die Faszien als ein zentrales Element in der Therapie des Organismus gesehen.

Faszien dienen als Hüllstruktur für Muskeln, Sehnen, Nerven und auch Organe.

Die Faszien werden auch als Netzwerk des Körpers bezeichnet.

Deshalb erklärt es sich nun, warum auch degenerierte verklebte Faszien zu einem Problem im Körper führen. Mögliche Ursachen können

  • Traumas
  • Überlastungen
  • Operationen
  • chronische Fehlhaltungen
  • Stress
  • Bewegungsmangel –> mit dem Slogan „Wer rastet der rostet!

sein.

Von großer Bedeutung ist die Anamnese. Hier können die fehlerhafte Bewegung und auch die dem Triggerpunkt zugehörenden „referred pain Schmerz “ Areale erfragt und untersucht werden. Bei der Behandlung wende ich eine Kombinationstherapie von Osteopathie/ Stoßwellentherapie, Akupunktur und Myoreflextapes an.

Zögern Sie nicht mit einer Terminvereinbarung bei mir!

Aus rechtlichen Gründen bin ich verpflichtet Ihnen mitzuteilen, dass bei oben genannten Erkrankungen/Text/Erklärungen kein Anspruch auf Korrektheit und vor allem Vollständigkeit besteht. Es ersetzt auch keinen Arztkontakt. Es soll Ihnen einen Überblick möglicher Erkrankungen und vor allem Behandlungsmöglichkeiten geben.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein
Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände gegeben werden kann. Für den Bereich der Wirbelsäule,
z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.) Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht, die Wirkungsweise der osteopathischen Medizin , Akupunktur und Stoßwellentherapie für das Myofaszialsyndrom und Triggersyndrom evident belegen.

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