
Einleitung
Am 29.04.2025 stellte sich eine Patientin mit persistierenden Beschwerden nach einem Bandscheibenvorfall im Segment L5/S1 in unserer Praxis vor. Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2024 und ging mit einer aktivierten Osteochondrose einher. Die Patientin berichtete über tägliche Schmerzen (VAS 6), Anlaufschmerzen (VAS 3) sowie ein Taubheitsgefühl im rechten Bein. Die Beschwerden beeinträchtigten den Alltag erheblich.
Ganzheitliches Therapiekonzept
Zur gezielten Linderung der Beschwerden wurde ein regeneratives und multimodales Therapiekonzept entwickelt, bestehend aus:
- Extrakorporaler Magnetotransduktionstherapie (EMTT)
- Fokussierter Stoßwellentherapie (ESWT)
- Triggerpunkt- und Faszientherapie
- Akupunktur und Schädelakupunktur
Verlauf der Behandlung
- 05.05.2025: Erste EMTT-Sitzung mit Akupunktur
- 06.05.2025: Erste ESWT mit Triggerpunktbehandlung, zweite EMTT
- 09.05.2025: Schädelakupunktur; subjektive Besserung um 20–25 %
- 12.05.2025: Dritte EMTT; VAS 6 → VAS 4, Taubheitsgefühl reduziert, ca. 40 % Verbesserung
- 15.05.2025: Vierte EMTT, zweite ESWT mit Trigger- und Faszientherapie; ca. 50 % Besserung
- 23.05.2025: Dritte ESWT, fünfte EMTT
- 02.06.2025: Sechste EMTT; ca. 75 % Besserung
- 12.06.2025: Siebte EMTT; subjektive Besserung ca. 85 %, anschließend Therapiepause
Weiterführende Empfehlung
Zur Stabilisierung der erzielten Fortschritte wird eine gezielte krankengymnastische Nachbehandlung empfohlen. Der Fokus liegt auf:
- Gerätestützem Muskelaufbau
- Stabilisations- und Kräftigungstraining
- Regelmäßigen Faszien- und Dehnübungen
Fazit
Die Patientin zeigte unter der regenerativen Kombinationstherapie eine deutliche und nachhaltige Verbesserung. Die Beschwerden reduzierten sich signifikant, die Lebensqualität konnte spürbar gesteigert werden.
